Linux ist ein in der Regel freies Betriebssystem, das auf dem Linux-Kernel basiert und in zahlreichen verschiedenen Distributionen verbreitet wird. Das Open-Source-Betriebssystem ist seit 1992 auf dem kommerziellen Markt. Als einer der bekanntesten Initiatoren gilt der finnische Programmierer Linus Torvalds, der bis heute an der Weiterentwicklung beteiligt ist.

Für die Entwicklung sind weltweit zahlreiche Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Freiwillige verantwortlich, was eine überaus schnelle Behebung von Fehlern und Implementierung neuer Features gewährleistet.

Zum Betrieb von Linux auf Computern werden Distributionen, wie zum Beispiel Ubuntu, Fedora oder RedHat genutzt. Jede Distribution umfasst ihr eigenes Look & Feel und eigene Features, die auf ihre Einsatzgebiete spezialisiert sind.

Die derzeit beliebtesten zehn Linux Distributionen sind:

1. Linux Mint
2. Ubuntu
3. Debian
4. Mageia
5. Fedora
6. openSUSE
7. Arch Linux
8. CentOS
9. PCLinuxOS
10. FreeBSD
(Quelle: DistroWatch.com)

Linux wird neben dem klassischen Betrieb von Servern auch auf Desktop Systemen eingesetzt, sowie auf Mobiltelefonen, Routern, Mulitmedia-Geräten und vielen mehr. Neben der absoluten Dominanz als Betriebssystem im Serverbereich steigt auch die Nutzung am Desktop stark an. Linux kommt nicht nur in Großkonzernen zum Einsatz, sondern auch im öffentlichen Sektor, in vielen Regierungen, Ministerien, Universitäten und Schulen.

Linux gilt als extrem sicher und stabil und ist daher die erste Wahl im Enterprise-Einsatz. Darüber hinaus kann das Betriebssystem flexibel an die Anforderungen des Kunden angepasst und entsprechend getuned werden.

Die Open-Source Datenbank PostgreSQL arbeitet perfekt im Verbund mit Linux und eröffnet umfassende Einsatzmöglichkeiten, bei höchstmöglicher Stabilität, Ausbaufähigkeit und Anpassungsmöglichkeiten.

Bildquelle: TheLinuxFoundation

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